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Mernes als staatlich anerkannter Erholungsort liegt im Naturpark Hessischer Spessart eingebettet im schönen Jossatal und ist ein Stadtteil von Bad Soden SalmĂŒnster.

Die urkundliche nachweisbare Geschichte des Dorfes beginnt im Jahre 1267. In diesem Jahr verzichtet der Ritter Orto (Otto) von Mernolfes auf seine AnsprĂŒche an einem GĂŒtelein bei Neuses ( Freigericht) und Übertrug sie dem Kloster Meerholz. Die Herren von Mernolfes sind ein Zweig des Geschlechtes derer von Babenhausen bei Hanau. Sie legten ihren Namen ab, als sie in Mernes grĂ¶ĂŸere Besitzungen erwarben, und nahmen den Namen ihres Heimatortes Mernolfes an.

Der Name Mernolfes ist bis 1492 nachzuweisen. Mernes hat etwa 900 Einwohner, verfĂŒgt ĂŒber einen Kindergarten, ein kleines Freibad "Quellschwimmbad", Kneippanlage, Barfußpfad, Naturlehrpfad  verschiedene Einrichtungen zur Nahversorgung und Gastronomie.

Bedeutende Merkmale fĂŒr Mernes sind die Kirche mit ihrem spĂ€tgotischen Hochaltar aus der Schule Riemenschneider und das historische Wasserwerk aus dem Jahre 1914, wo man heute noch Ingenieurkunst von alten Motoren und Pumpen des letzten Jahrhunderts betrachten kann.

Mernes ist Mittelpunkt eines weitverzweigten Wanderwegenetzes im hessischen Spessart. So fĂŒhrt beispielsweise der Eselsweg durch die Gemarkung. Zudem liegt Mernes am europĂ€ischen Kulturweg "Perlen der Jossa" und ist Teil der Spessart Nord-Ost-Passage. Diese 100 Kilometer lange Rundtour im Nord-Osten des Spessarts verbindet die TĂ€ler der Lohr, der Jossa, der Sinn und des Mains.

Auch der Hausberg von Mernes, der "Stacken", der durch seinen landschaftsprÀgenden Charakter schon im Jahre 1059 in einer Grenzbeschreibung von Kaiser Heinrich IV als "Stegum" erwÀhnt wurde, hat heute noch seine besonderen Reize. Er beheimatet noch eine unter FFH Schutz stehende Wachholderheide und ein fast ausgestorbenes NatternzungengewÀchs, die Àstige Mondraute (Botrychium matricariifolium), die eine Untergruppe der Farne bildet und in Hessen nur noch an einem einzigen anderen Standort vorkommt. An schönen Tagen lÀdt der Stacken zur Erholung ein. Ganz nach einem Zitat von Friedrich Schiller: "Hier sind die starken Wurzeln deiner Kraft!"